Tipps für die Hashishin: Wie man seine Auflage steigert

Wir, die beste Zeitung, die es je gab und geben wird, wir, die Menschen mit den größten Penisen überhaupt, wir, das Haschisch-Netzwerk haben beschlossen, dem Hashishin-Netzwerk ein paar Tipps zu geben. Sind wir nicht selbstlos?
Hier die Tipps für das Herausgeben einer Zeitung:

1. Leute beleidigen macht sich nie gut. Moralisch mag das in Ordnung sein, allerdings vergrault man damit potentielle Leser. Im Anhang befindet sich ein Exkurs, wie man Leuten wirklich zeigt, dass sie minderwertig sind.

2. Wenn man über etwas schreibt sollte man sich vorher davon überzeugen, dass es die Leute interessiert. Die Wahrheit interessiert keinen. Sich selbst Sachen auszudenken beweist, dass der Schreiberling über Fantasie verfügt. Auch ist an maßlosen Übertreibungen nichts falsches, weißen sie doch auf Sprachgewandheit hin. Hat Herr Y. Frl. Diana X. böse angeschaut, macht man einen geplanten Mordanschlag daraus.
Außerdem ist es wichtig, den Leser zu zeigen, auf welcher Seite man steht. Wird z.B. darüber berichtet, dass Herr Zacharias Ack Kartoffeln auf dem Feld des Nachbarn gestohlen hat, hat die Welt außerdem das Recht zu erfahren, dass er möglicherweiße ein Kinderschänder ist. Wirft ein Maskierter in einer befeindeten Burg einen Sack Reis um sollte jeder auch erfahren, dass es denkbar wäre, dass eben dieser Maskierte auch ein Mörder sein könnte.
Umso größer ein Artikel aussieht, umso glaubhafter wirkt er.

3. Zeitungen müssen sich finanzieren. Werbung ist hier Unsinn, es ist nur angebracht, Schmiergelder anzunehmen. Ist ein hetzerischer Artikel über den Clan of the Temple Guys (wir berichteten) geplant, sollte den TGs die Möglichkeit gegeben werden, ihren Ruf zu bewahren. Was in einer Zeitung steht glaubt schließlich jeder, selbst, wenn die Zeitung behauptet, ein Orden wie die Tempelritter (nicht mehr bestehend, da mit den CoaBs fusioniert, wir berichteten ebenfalls) würde tote Kindeskörper schänden, wird das auch geglaubt. Punkt.
"Spenden" unter 10.000.000 Talern sind unrealistisch. Man kann hier ruhig forsch sein.

4. Nicht jeder, der einen Sack Reis hat ist automatisch wichtig.

5. Artikel können ruhig von Amateuren geschrieben werden, die weder Ahnung von Grammatik noch von Rechtschreibung haben. Immhin ist eine Zeitung ja für das Volk, nicht für einige wenige, die die Rechtschreibung beherrschen. Fehler machen uns human.

Wer diese 5 Punkte beachtet, der kann eigentlich überhaupt nichts mehr falsch machen. Wir wünschen dem Hashishin-Network und insbesondere Dianxue viel Glück bei der Umsetzung.




  Hier sollte sich eigentlich das Extra befinden, der Hashishin-Beleidigungsratgeber.  
   Ist er nicht vorhanden, köpfen sie ihren Zeitungsboten und verkaufen sie seine    Familie als Sklaven in den fernen Osten.

11.9.06 14:49

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